Das Elektrofahrrad – leichter ans Ziel!
Fahrräder mit Hilfsantrieb gab es eigentlich immer – aber nur wenige Modelle. Heutzutage kann man aus einer großen Zahl von Modellen auswählen. Elektrofahrräder und Pedelecs liegen voll im Trend.Dementsprechend viele Fahrradgeschäfte und Internetportale führen Elektrofahrräder. Doch wie kann man die Spreu vom Weizen trennen? Zu den renommierten Tests gehörte der ExtraEnergy-Test von 2009, der 28 Elektrobikes unter die Lupe nahm. Jedes Modell wurde zweimal eingekauft und härtesten Tests im Gelände unterzogen. Pro Elektrofahrrad kam am Ende eine Teststrecke von mehr als 400 Kilometern zusammen. Von den getesteten 28 Rädern schlossen am Ende 21 mit dem Urteil “sehr gut” und zwei weitere mit “gut” ab. Neben einer Reihe hochklassiger Elektrofahrräder hatte man als Vergleichsmodelle auch Billigversionen im Test. Ergo: Am Preis sollte man bei einem Elektrofahrrad nicht sparen. Durchschnittlich werden bei einem guten Modell 2400 Euro fällig. Für diese Summe erhält man aber auch ein Fabrikat, das zu den hochwertigen Qualitätsrädern gezählt werden kann.Getestet wurden fast nur Pedelecs. Jedes Elektro-Fahrradmodell wurde von 5 unterschiedlichen Testern gefahren. Diese stammten aus allen Altersgruppen und Bevölkerungsschichten. Mit der Note “sehr gut” schlossen die Rädermodelle Flyer C8 Premium, Flyer L 9 Premium und die Flyer S-SeriP von Biketec ab. Weitere Bestnoten sahnten Zouma Elite E von Diamant, Dolphin Express, das BionX PL 250 HT Drive Unit von EPS, das Reptila 1000 Pedelec von Gepida, Estelle Comfort von Heinzmann, Giant Twist’s Comfort CS, die Modelle E2800 und TE2800 von Helkama, das Agattu Pedelec F und Agattu XXL Pedelec C von Kalkhoff, das Layana Hybritec von Kettler, das Tesla Tour-Elektrobike von Koga-Miyata, der I-Step Racer von Matra, das Raleigh Dover 40, das Delite Hybrid 500 HS von Riese und Müller, das Sparta Ion GLS, das Jetstream Hybrid und das City Pedelec von City Bike ab. Die zweitbeste Note gab es für das Pedelec Ave Tour und das Helkama-Modell E2300A. Andere Elektrofahrräder konnten nur mit bestimmten Eigenschaften punkten, nicht aber in allen Erfordernissen bestehen. Die Qualität am Markt hatte sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöht. Räder, die durchfielen, hatten nicht zugelassene Bauteile oder solche, die sich als gefährlich entpuppten. Getestet wurde die durchschnittliche Reichweite, die sehr unterschiedlich war. In der Motoren-Unterstützung bei Tour- oder Bergstrecken gab es weniger Unterschiede. Die Tester entnahmen auch die Akkus, luden sie auf und setzten sie wieder ein. Klar wurde: Jeder Tester hatte am Schluss seinen persönlichen Favoriten – aber der BionX-Antrieb wurde von den meisten Testern als perfekt bezeichnet.



