• Preisvergleiche

    Sparen beim Preisvergleich: Wie geht das?

    Wie man mit einem Preisvergleich im Internet Geld sparen kann

    Es ist inzwischen kein Geheimnis mehr, dass man durch Preisvergleiche am meisten Geld und vielleicht auch Nerven einsparen kann. Sparen beim Preisvergleich – dabei hilft das Internet schnell weiter, denn dort gibt es zahlreiche Suchmaschinen, die sich nur auf diese eine Nische spezialisiert haben: Sie zeigen den Anwendern an, bei welchem Händler es ein bestimmtes Produkt gerade am billigsten zu erstehen gibt.

    Die Wunder des Internets

    Im Prinzip ist alles ganz einfach. Man muss nur ein bestimmtes Produkt eingeben, das dann nach kurzer Zeit bei allen verfügbaren Händlern angezeigt wird – meistens bequem nach Preis sortiert. Allerdings gibt es auch hier noch einige Stolperfallen, die es zu berücksichtigen gilt.

    Zum Beispiel bieten einige Händler die angezeigten Preise nur dann an, wenn der Anwender auch wirklich über diese Preissuchmaschine auf die Seite gelangt ist. Heißt ein Internetshop beispielsweise beispiel.de und man versucht, diesen Shop direkt über diese URL aufzurufen, können die Preise von denjenigen bei den Preissuchmaschinen abweichen. Einige Händler schreiben dies gut sichtbar auf ihre Seite, andere hingegen präsentieren diese kleine aber wichtige Info irgendwo im Kleingedruckten. Man sollte daher die Preise immer doppelt kontrollieren, um nicht plötzlich zu viele Euros ausgegeben zu haben.

    Wann sollte man einkaufen?

    Ein paar Händler versuchen sich von der Masse der Konkurrenten abzuheben, indem sie zu bestimmten Tagen oder auch Tageszeiten besondere Ermäßigungen anbieten. So ist beispielsweise das sogenannte Midnight-Shopping bei einigen Händlern beliebt. Von der Zeit von 0:00 Uhr bis 6:00 Uhr morgens fallen dann die Versandkosten weg oder es gibt einen kleinen prozentualen Nachlass auf die Bestellung oder ähnliches. Natürlich sind das nur eingesparte Beträge im Bereich von wenigen Euro, manchmal sind es vielleicht kleine zweistellige Bereiche. Aber wenn man schon Schnäppchen finden will, sollte man auch jede noch so winzige Gelegenheit mitnehmen und ruhig nach Mitternacht einkaufen gehen.

    Was gibt es noch zu beachten?

    Preissuchmaschinen zeigen meistens auch gleich noch die Lieferzeit und die Qualität des Händlers an, schließlich ist nicht jeder aufgeführte Händler automatisch auch wirklich vertrauenswert. Dort muss man dann abwägen, ob man wirklich jeden Cent zweimal umdrehen möchte, oder ob man nicht lieber einen Zehner drauflegt und dafür bei einem schnellen und sehr kompetenten Händler seinen Kauf tätigt.

    Ansonsten gibt es nur eine Regel: Niemals ohne Preisvergleich einkaufen gehen. Umso teuer der Artikel, desto größer ist meistens die Preisspanne, die dieser besitzt. Unter Umständen kann man mit einem Preisvergleich im Internet sogar dreistellige Beträge einsparen – und das ist der minimale anfallende Aufwand auf jeden Fall wert.

     
  • Angebote

    Angebote von Händlern in Online Prospekten

    Man kann alles auf die umständliche Weise machen – oder auf die einfache und nahe liegende. Nehmen wir beispielsweise Werbeprospekte. Wenn Sie abwarten, was in ihrem Briefkasten landet, überlassen Sie günstiges Einkaufen dem Zufall. Sie ärgern sich über eine nie enden wollende Katalogflut. Trotzdem ist nichts dabei, was Sie interessiert.

    Daher liegt es nahe, Ihnen Angebote so zur Verfügung zu stellen, dass Sie wirklich davon profitieren können. Wenn Sie gezielt die aktuellen Prospekte verschiedener Unternehmen durchsehen möchten, ohne dass Ihr Briefkasten voll gestopft wird, sind Sie bei meinprospekt.de richtig! Die Angebote bei MeinProspekt beinhalten aktuelle Produkte namhafter oder regionaler Unternehmen, ohne gleich deren Gesamtkatalog im Regal stapeln zu müssen. Damit das Angebot von Online-Prospekten noch attraktiver wird, können Sie sogar den Ort eingeben, in dem Sie wohnen. Anschließend wird Ihnen eine Umgebungskarte aufgeschaltet, die Ihnen Geschäfte in Ihrer Nähe zeigt. Klicken Sie auf das Firmenlogo, kommen Sie zum aktuellen Prospekt dieses Unternehmens und erfahren, ob sich ein Besuch lohnt. Vielleicht entdecken Sie einen Baumarkt, den Sie noch nie besucht haben oder erfahren, dass es gerade eine neue Modelinie preisgünstig zu kaufen gibt. Andere Suchwege auf meinprospekt.de sind nach Kategorien geordnet. Angebote aus dem Technikbereich oder aktuelle Modeschnäppchen können Sie mit einem Suchtool finden. Damit Sie vor Ort nicht feststellen müssen, dass das Angebot längst abgelaufen ist, werden Ihnen die Gültigkeitsdaten der Prospekte angezeigt. Sie lesen Prospekte ganz gemütlich von zu Hause aus und fahren dann gezielt zu dem Unternehmen in ihrer Stadt, wo Sie das Ausgesuchte erwerben können. Außerdem bietet sich bei zahlreichen Unternehmen ein Online-Kauf an.

    Modernes Einkaufen bedeutet, dem Kunden ein Erlebnis und einen Zusatznutzen zu verschaffen, ohne seine Zeit zu verschwenden! Wir haben außerdem auch eine Mitverantwortung dafür, dass die endlose Prospekt- und Katalogflut aufhört. Die meisten Prospekte landen ungelesen im Müll. Oft genug werfen bereits die Prospektzusteller ganze Packen in ein Gebüsch. Das Angebot von meinprospekt.de ist es, Sie ganz gezielt mit dem zu versorgen, was Sie auch wirklich interessiert! Dafür muss man weder Wälder abholzen noch Luft und Gewässer verschmutzen – dafür stellt man seine Prospekte einfach online zur Verfügung. Die Idee ist simpel, umweltfreundlich und zeitgemäß! Alle großen Ideen sind das! Daher sollte man sie auch schnell an andere weitergeben.

    Wer ein aktuelles Lidl Angebot sucht oder wer aktuelle Prospekte großer Markenunternehmen wie Rossmann, Kaufhof, Media Markt, Roller, Edeka, Ikea, Rewe, Karstadt, Tchibo oder regional bekannter Unternehmen einsehen möchte, sollte sich meinprospekt.de unter Favoriten abspeichern. So einfach ist das.

     
  • Jobsuche

    Jobsuche per Inserat

    Neben den Keinanzeigen und Inseraten, die man in Tageszeitungen und Internetportalen finden kann, eignet es sich auch als Jobsuchender (egal ob Nebenjob oder Fulltime-Job), selbst ein Inserat aufzugeben. Dies ist eine gute Alternative zum Durchsuchen von bestehenden Angeboten. Die Vorteile selbst eine Kleinanzeige als Arbeitsuchender aufzugeben, liegen klar auf der Hand. Aus der Sicht von Arbeitgebern zeigt man auf diese Weise seine positive Einstellung: Man wird selbst tätig und verlässt sich nicht darauf, dass sich in naher Zukunft ein geeignetes Jobangebot auftun wird. Arbeitsbereitschaft und Selbstinitiative werden auf diese Weise an den Tag gelegt. Aus der Sicht des Arbeitsuchenden ist ein Inserat für die Jobsuche ein zusätzliches Mittel, um zeitnah eine geeignete Beschäftigung zu finden. Allerdings sollte man ein Jobsucheinserat nicht mit den Inseraten für Jobangebote verwechseln. Letztere sind meist kurz und knapp formuliert und geben wenig Auskunft über die Bezahlung, die Arbeitszeiten und Angaben über den Betrieb.Als Inserent von Anzeigen bezüglich einer Jobsuche sollte man sich Zeit nehmen und zu allererst aufschreiben, welche Angaben genannt werden sollten und wie sie in der eigentlichen Anzeige erscheinen sollten.Zuerst beschreiben Sie sich kurz und prägnant selbst: Welches Geschlecht haben Sie und welches Alter? Dann folgt eine kurze Beschreibung ihrer Ausbildung und falls es von Relevanz ist, ihre bisherigen praktischen Tätigkeiten. Wer einen Aushilfe Job sucht, muss hier natürlich wenige Angabe machen, als bei einem Fulltime-Job. Nicht fehlen sollte die Angabe darüber, zu welchen Zeiten Sie arbeiten können. Dazu zählt auch die Anzahl der Wochenstunden, die Arbeitsstunden an einem Tag sowie die Tageszeit. Spicken Sie Ihr Inserat mit ein oder zwei positiven Adjektiven bezüglich Ihrer Person. Doch tun Sie das keinesfalls aufdringlich oder übertrieben. Es sollte lediglich Ihr Arbeitswille und die Bereitschaft, tatsächlich arbeiten zu wollen, für den potenziellen Arbeitgeber erkennbar sein.Suchen Sie nicht einen bestimmten Job, geben Sie eine Auswahl an die für Sie infrage kommenden Tätigkeiten an. Auf Gehaltsvorstellungen sollten Sie in ihrem Inserat jedoch verzichten. Diese sollten lieber in einem persönlichen Gespräch mit dem Arbeitgeber verhandelt werden.Inserate zur Jobsuche können Sie als kostenlose Kleinanzeigen in Zeitungen und Internetplattformen aufgeben. Doch vergewissern Sie sich, dass Sie möglichst eine Telefonnummer angeben, über die Sie gut zu erreichen sind. Denn es wäre schade, wenn Ihr Inserat zur Jobsuche Erfolg hätte, Ihr zukünftiger Arbeitgeber Sie jedoch nicht erreichen kann. Falls Sie beim ersten Anruf nicht erreichbar sein sollten, könnte es sein, dass sogleich der nächste Jobsuchende kontaktiert wird und Ihre Chance wäre verstrichen. Auch im Internet können Sie Jobs per Kleinanzeigen finden. Generell gilt: Wer mehr Medien zur Jobsuche nutzt, hat eine höhere Chance, das für ihn Passende zu finden.

     
  • Alpen

    Sommerurlaub in den Alpen

    Viele kennen die Alpen nur aus dem Winterurlaub. Doch auch im Sommer hat diese herrliche Gegend unglaublich viel zu bieten. Die Alpen erstrecken sich von Frankreich über die Schweiz, Deutschland und Österreich bis hin nach Slowenien. Jedes der Länder ist in seiner Weise auch im Sommer eine Reise wert. Touren mit dem Mountainbike sind dabei ideal, aber genauso gut kann man interessante Touren mit dem Rennrad fahren. In meiner Beschreibung hier möchte ich mich allerdings auf den Sommerurlaub im deutschsprachigen Alpenraum konzentrieren.

    Die meisten Deutschen schätzen die Alpen als ein Urlaubsgebiet, welches schnell und einfach von München zu erreichen ist, aber Erholung pur bietet. Man kann mit dem Auto die Alpen ebenso gut erreichen wie mit der Bahn.
    Besonders beliebt sind die Alpen aufgrund der vielen Möglichkeiten, wo man dort Urlaub machen kann. Ferienwohnungen und Ferienhäuser gibt es in fast jedem Ort. Dazu kommen Pensionen und vor allem auch Almhütten und Bauernhöfe, welche das besondere Flair der Alpen ausmachen. Besonders im Sommer macht es den Kindern unheimlich Spaß, zusammen mit den Tieren auf einem Bauernhof in den Alpen herumzutollen und im Stall helfen während die Eltern eine Wanderung unternehmen oder sich von auch vom Hof organisierte Kurse im Kochen, Backen usw. besuchen. Viele Bauernhöfe in den Alpen haben sich mittlerweile darauf spezialisiert, Gästen einen angenehmen Urlaub zu bieten.

    Ein anderes Erlebnis in den Alpen sind einige Tage oder Wochen entlegen der “Zivilisation” in einer Berghütte – solch uriger Urlaub wird in den Alpen vielerorts noch angeboten.

    Doch wohin genau sollte man in den Alpen fahren? In Deutschland können das Berchtesgadener Land und das Allgäu ganz besonders empfohlen werden. Orte wie Oberstdorf oder Mittenwald, Garmisch-Partenkirchen oder Inzell sind beliebte Orte, um auch im Sommer einen Urlaub zu verbringen. Besonders das Wandern macht in dieser Jahreszeit Spaß. Die meisten Gegenden in den deutschsprachigen Alpen bieten bestens ausgebaute Wanderwege, welche oft sogar als Naturlehrpfade ausgestattet wurden. Das Ötztal in Österreich ist ebenso zu empfehlen wie die vielen anderen Skigebiete: Wer in Sölden Skiurlaub machen möchte, wird mit grandioser Alpenkulisse und abwechslungsreichen Abfahrten belohnt. Ischgl – Samnaun ist schon längst nicht mehr nur ein Insidertipp unter Skifahrern – auch Snowboard fahren ist hier sehr zu empfehlen. Die Silvretta Anrena bietet Jung und Alt alle Möglichkeiten für einen rundum gelungenen Skiurlaub.

    Natürlich gibt es im Sommer in den Alpen überall auch die Möglichkeit des Bergwanderns. Dafür stehen Berge wie die Zugspitze, das Nebelhorn oder der Wendelstein in Deutschland, der Großglockner in Österreich oder das Matterhorn in der Schweiz mit ihrem Namen. Viele dieser Berge kann man mit dem Auto dank Serpentinen erreichen, andere werden von Zahnrad- oder Seilbahnen bewältigt. Wichtig ist beim Bergwandern in den Alpen, dass man die eigenen Fähigkeiten niemals überschätzt. Anfänger sollten auf den gut ausgebauten Touristenwegen bleiben, dann wird auch nichts passieren. Wichtig ist auch das Wetter richtig einzuschätzen und zu wissen, dass dieses in den Alpen schnell wechseln kann. So sollte man immer etwas gegen den Regen dabei haben…

     
  • Arthrose

    Was ist Arthrose?

    Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit an einem Gelenkverschleiß, der sogenannten Arthrose, zu leiden. Dies liegt daran, dass die Knorpelschicht der Gelenke durch die alltäglichen Belastungen einem ständigen Abnutzungsprozess unterworfen ist.

    Grundsätzlich können sämtliche Gelenke des Körpers von einer Arthrose betroffen werden. Da einige Gelenke jedoch naturgemäß stärker belastet werden als andere, ist bei diesen das Auftreten von Verschleißerscheinungen wahrscheinlicher. Dies trifft besonders auf die Gelenke der Knie, Hüfte, Wirbelsäule, Hände und Füße zu. Das individuelle Arthroserisiko hängt vor allen Dingen davon ab, welchen Belastungen die einzelnen Gelenke tagtäglich ausgesetzt sind.

    Aber auch Fehlstellungen der Gelenke, wie z.B. häufig bei einer dysplastischen Hüfte, begünstigen die Entstehung einer Arthrose. Eine weitere häufige Ursache sind Verletzungen. Insbesondere bei Sportunfällen werden häufig Gelenke in Mitleidenschaft gezogen. Auch Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes können die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einer Arthrose kommt, erhöhen. Ein großer Risikofaktor für einen Verschleiß an den Gelenken der Füße, Knie, Hüfte und des Rückens ist außerdem ein zu hohes Körpergewicht, da dieses eine zusätzliche Last für die Gelenke bedeutet. Aber auch Bewegungsmangel schadet den Gelenken, da sich dann zu wenig Gelenkflüssigkeit bildet, die für die Ernährung des Knorpels wichtig ist. Genetische Faktoren spielen ebenfalls eine Rolle.

    Als erstes Anzeichen für eine Arthrose wird oft eine Steifigkeit in den Gelenken festgestellt. Besonders morgens direkt nach dem Aufstehen sind Anlaufschmerzen und Unbeweglichkeit der Gelenke, die sogenannte Morgensteifigkeit, besonders ausgeprägt. Die Beschwerden lassen jedoch mit zunehmender Bewegung wieder nach. Ansonsten sind die Symptome einer Arthrose recht unspezifisch und können je nach Belastung auftreten oder wieder verschwinden. Die Arthose sorgt bei älteren Menschen oft dafür, dass sie manche Bewegungsabläufe nur noch schlecht durchführen können.

    Das Ausmaß des Gelenkverschleißes wird durch ein bildgebendes Verfahren (z.B. Röntgen) festgestellt. Zu beachten ist jedoch, dass der Beschwerdegrad oft nicht dem Grad der Gelenkveränderung entspricht. Dies bedeutet konkret, dass eine leichte Arthrose schon zu starken Schmerzen führen kann, während eine ausgeprägte Gelenkdeformation hingegen auch ohne Beschwerden verlaufen kann.

    Da sich die Arthrose nicht mehr rückgängig machen lässt, besteht eine Behandlung darin, die Beschwerden zu lindern und ein weiteres Fortschreiten der Arthrose zu verhindern bzw. zu verlangsamen.

    Um die Belastung der Gelenke so gering wie möglich zu halten, ist es wichtig, dass das Körpergewicht im Normalbereich liegt. Damit der Knorpel ausreichend mit Gelenkflüssigkeit ernährt wird, ist zudem auf regelmäßige Bewegung zu achten. Besonders Sportarten wie Schwimmen, Fahrrad fahren oder Nordic Walking eignen sich gut, da die Gelenke hier kaum belastet werden.

     
  • Diabetes

    Wie beugt man Diabetes vor?

    Diabetes-Risiko mindern

    Es gibt mehrere unterschiedliche Diabetestypen: Typ I-Diabetes, der häufig junge Menschen betriff und immunologisch vermittelt wird. Es handelt sich um eine Autoimmunerkrankung, bei der der insulinbildende Teil der Bauchspeicheldrüse nach und nach zerstört wird. Ob eine Stärkung des Immunsystems der Krankheit vorbeugen kann, ist unklar und wissenschaftlich nicht belegt.

    Der häufigste Diabetestyp ist der Typ II-Diabetes, der meistens ältere Menschen betrifft. Zunehmend erkranken jedoch auch jüngere Patienten an diesem Diabetestyp. Hier besteht ein eindeutiger Zusammenhang zum Lebensstil und der Ernährung. Stark übergewichtige Personen, die viel kurzkettige Kohlenhydrate verzehren, die die Bauchspeicheldrüse zu einer großen Insulinausschüttung zwingen, erkranken häufiger als normalgewichtige Personen, die sich gesund ernähren.

    Eine Gewichtsreduktion senkt das Risiko erheblich. Langkettige Kohlenhydrate, die für einen langsamen Blutzuckeranstieg sorgen, sollten in der Ernährung überwiegen. Ballaststoffe, die sättigen und keine Insulinausschüttung nach sich ziehen, müssen in den Speiseplan aufgenommen werden. Besonders schnell werden Kohlenhydrate aus gesüßten Getränken aufgenommen, diese sollten möglichst völlig vermeiden werden.

    Bei Bewegung und Sport, besonders beim Ausdauersport, wird Fettmasse ab- und Muskelmasse aufgebaut. Der Stoffwechsel wird angeregt und mehr Energie verbrannt.

    Ist einmal ein erhöhter Blutzuckerspiegel festgestellt worden, muss schnell gehandelt werden, da durch Diabetes das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen massiv ansteigt. Zudem können die typischen Spätschäden des Diabetes auftreten: Retinopathie (Schädigung der Netzhaut im Auge), Polyneuropathie (Schädigung der Nerven, besonders in den Beinen) und Nephropathie (Schädigung der Nieren).

    Ein frisch entdeckter Diabetes kann oft mit Tabletten behandelt werden, manchmal ist gleich Insulin erforderlich. Nach einer Umstellung des Lebensstils, Gewichtsreduktion und Bewegungszunahme, wird in vielen Fällen kein Medikament mehr benötigt oder statt Insulin reicht wieder die Behandlung mit Tabletten.

    Auch wenn bereits Spätschäden eingetreten sind, lohnt sich die Behandlung unbedingt. Weitere Schädigungen können vermieden werden, vorhandene Spätschäden können sich manchmal sogar wieder bessern.

    Am wichtigsten ist die regelmäßige Überprüfung des Nüchtenblutzuckers im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung. Um einen Diabetes nicht zu übersehen, denn der Typ II – Diabetes macht meistens keine akuten Probleme, ist eine jährliche Untersuchung sehr zu empfehlen. Viele Fälle werden erst entdeckt, wenn schon Spätschäden eingetreten sind. Ein einfacher Blutzuckertest genügt. Ist der Nüchternblutzucker auffällig, sollte ein so genannter Glucosetoleranztest durchgeführt werden, dabei wird zunächst nüchtern gemessen und dann ein und zwei Stunden nach Trinken einer gesüßten Flüssigkeit. Nach Auswertung dieses Tests steht dann fest, ob ein Diabetes vorliegt oder nur eine Glucosetoleranzstörung. Diese kann meistens diätetisch wieder normalisiert werden, aber es besteht ein stark erhöhtes Risiko für die Entwicklung eines Diabetes mellitus Typ II.

     
  • Krankheiten

    Leben mit Alterskrankheiten

    Die Arthrose ist die am häufigsten auftretende Erkrankung der Gelenke überhaupt. Während Männer vor allem im mittleren Lebensalter daran erkranken, leiden viele Frauen darunter, wenn sie älter als 55 Jahre sind.

    Von Arthrose können alle Gelenke befallen werden. Anders als beim Rheuma aber erkranken nie mehrere Gelenke gleichzeitig an dieser Krankheit. Meist sind es die Hüft-und Kniegelenke, die von der Arthrose betroffen sind. Hauptrisikofaktor für Arthrose (wie auch für Diabetes) ist das Alter. Die Krankheit tritt nämlich als Abnutzungserscheinung auf, welche sich vor allem auf die Gelenkknorpel auswirkt, die beim Erwachsenen nicht nachgebildet werden können. Doch auch eine falsche oder eine übermäßige Belastung der Gelenke sowie Übergewicht können eine Arthrose verursachen. Zunächst tritt die Arthrose als sogenannter Anlaufschmerz auf. So kann zum Beispiel das Knie beim morgendlichen Aufstehen wehtun. Schreitet die Arthrose fort, kann es zu einem Dauerschmerz kommen, auch wenn das betroffene Gelenk überhaupt nicht bewegt wird. Das Gelenk kann sich aber auch äußerlich verformen, wird kraftlos und ist in seiner Beweglichkeit eingeschränkt. Ob es sich tatsächlich um eine Arthrose handelt, kann der Arzt erkennen, zum Beispiel durch eine Röntgenuntersuchung oder eine Magnetresonanztomografie.

    Da der von Arthrose betroffene Knorpel nicht regenerierbar ist, kann diese Krankheit nicht geheilt, sondern nur symptomatisch therapiert werden. Durch Umstellung einiger Lebensgewohnheiten kann man jedoch den Fortgang der Erkrankung verlangsamen, wie zum Beispiel mittels einer Gewichtsreduzierung. Auch regelmäßige Bewegung kann helfen. Mindestens zweimal die Woche sollte für 30 Minuten lang Sport betrieben werden. Hierbei sollte man allerdings eine Sportart wählen, die aus langsamen und fließenden Bewegungen ohne starke Krafteinwirkung besteht.

    Gegen akute Arthroseschmerzen helfen Schmerzmittel, Kälte-oder Wärmebehandlung sowie eine Elektro-oder Bestrahlungstherapie. Während Pflegeheime diesen “Service” für die Bewohner oft mit anbieten, müssen sich die anderen Patienten intensiv um eine Schmerztherapie kümmern.

    Für das am meisten von Arthrose betroffene Kniegelenk gibt es eine neue Behandlungsmöglichkeit: Synthetische Hyaluronsäure, ein körpereigener Stoff, der die Knochen schmiert und die Knorpel ernährt, wird hierbei ins Kniegelenk gespritzt.

    Die Reizungen und Entzündungen klingen dann ab, da das Gelenk sich wieder selber schmieren kann.

    Operiert werden muss dann, wenn der Erkrankte große Schmerzen hat oder seine Beweglichkeit sehr stark eingeschränkt ist. Man kann hier zum Beispiel Gewebewucherungen im Knie operativ durch Arthroskopie entfernen.

    Ist ein Gelenk durch die Arthrose stark geschädigt, ohne dass der Knochen sehr in Mitleidenschaft gezogen wurde, kann beispielsweise am Hüftgelenk ein Oberflächenersatz eingesetzt werden. Der Oberschenkelknochen wird dabei mit einer Metallkappe überzogen.

    Bei mangelnder Qualität des Hüftknochens wird dagegen ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt.