• Relax – take it easy!

    Ob im rechten Winkel nach links und rechts oder um bis zu 170 Grad – komfortable Fernseh- und Relaxsessel lassen sich in alle Himmelsrichtungen drehen und kippen. Eine drahtlose Fernbedienung und dauerhafte Standardstromversorgung sind hierbei selbstverständlich. Extras wie MP3-Player, Kopfhörer und Bildschirm sind immer häufiger dabei – klasse!

    Schön, wenn sich die Massage auch synchron zur Musik einstellen lässt. Und manche in Asien fertigende, europäische Massagesessel Hersteller bieten sogar mobile Handgeräte mit Jadesteinen für die Wärmebehandlung an. Wahrer Luxus eben! Testen auch Sie, wie wohl eine Massage in den eigenen vier Wänden tut: Die Massagesessel von heute sind mit den frühen Modellen der 80er nicht einmal im Ansatz zu vergleichen

    Übrigens: auch Fitness-Center haben den Massagestuhl für sich entdeckt. Münzfreigabe und Massagedauer können hier frei programmiert werden, nach Geldeinwurf fährt dieser Relaxsessel automatisch in Liegeposition und anschließend in den Stand zurück. Ein Farbbildschirm zeigt Massagearten, Intensitätsgrad und Rollenposition sowie Geldbetrag und Zeitdauer an. Und das passende Fernsehprogramm ist in immer mehr Fitness-Studios ebenfalls dabei. Man hat erkannt: Relaxsessel tun gut und sind gesund. Informieren Sie sich – es lohnt sich!

     
  • Arthrose

    Was ist Arthrose?

    Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit an einem Gelenkverschleiß, der sogenannten Arthrose, zu leiden. Dies liegt daran, dass die Knorpelschicht der Gelenke durch die alltäglichen Belastungen einem ständigen Abnutzungsprozess unterworfen ist.

    Grundsätzlich können sämtliche Gelenke des Körpers von einer Arthrose betroffen werden. Da einige Gelenke jedoch naturgemäß stärker belastet werden als andere, ist bei diesen das Auftreten von Verschleißerscheinungen wahrscheinlicher. Dies trifft besonders auf die Gelenke der Knie, Hüfte, Wirbelsäule, Hände und Füße zu. Das individuelle Arthroserisiko hängt vor allen Dingen davon ab, welchen Belastungen die einzelnen Gelenke tagtäglich ausgesetzt sind.

    Aber auch Fehlstellungen der Gelenke, wie z.B. häufig bei einer dysplastischen Hüfte, begünstigen die Entstehung einer Arthrose. Eine weitere häufige Ursache sind Verletzungen. Insbesondere bei Sportunfällen werden häufig Gelenke in Mitleidenschaft gezogen. Auch Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes können die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einer Arthrose kommt, erhöhen. Ein großer Risikofaktor für einen Verschleiß an den Gelenken der Füße, Knie, Hüfte und des Rückens ist außerdem ein zu hohes Körpergewicht, da dieses eine zusätzliche Last für die Gelenke bedeutet. Aber auch Bewegungsmangel schadet den Gelenken, da sich dann zu wenig Gelenkflüssigkeit bildet, die für die Ernährung des Knorpels wichtig ist. Genetische Faktoren spielen ebenfalls eine Rolle.

    Als erstes Anzeichen für eine Arthrose wird oft eine Steifigkeit in den Gelenken festgestellt. Besonders morgens direkt nach dem Aufstehen sind Anlaufschmerzen und Unbeweglichkeit der Gelenke, die sogenannte Morgensteifigkeit, besonders ausgeprägt. Die Beschwerden lassen jedoch mit zunehmender Bewegung wieder nach. Ansonsten sind die Symptome einer Arthrose recht unspezifisch und können je nach Belastung auftreten oder wieder verschwinden. Die Arthose sorgt bei älteren Menschen oft dafür, dass sie manche Bewegungsabläufe nur noch schlecht durchführen können.

    Das Ausmaß des Gelenkverschleißes wird durch ein bildgebendes Verfahren (z.B. Röntgen) festgestellt. Zu beachten ist jedoch, dass der Beschwerdegrad oft nicht dem Grad der Gelenkveränderung entspricht. Dies bedeutet konkret, dass eine leichte Arthrose schon zu starken Schmerzen führen kann, während eine ausgeprägte Gelenkdeformation hingegen auch ohne Beschwerden verlaufen kann.

    Da sich die Arthrose nicht mehr rückgängig machen lässt, besteht eine Behandlung darin, die Beschwerden zu lindern und ein weiteres Fortschreiten der Arthrose zu verhindern bzw. zu verlangsamen.

    Um die Belastung der Gelenke so gering wie möglich zu halten, ist es wichtig, dass das Körpergewicht im Normalbereich liegt. Damit der Knorpel ausreichend mit Gelenkflüssigkeit ernährt wird, ist zudem auf regelmäßige Bewegung zu achten. Besonders Sportarten wie Schwimmen, Fahrrad fahren oder Nordic Walking eignen sich gut, da die Gelenke hier kaum belastet werden.

     
  • Diabetes

    Wie beugt man Diabetes vor?

    Diabetes-Risiko mindern

    Es gibt mehrere unterschiedliche Diabetestypen: Typ I-Diabetes, der häufig junge Menschen betriff und immunologisch vermittelt wird. Es handelt sich um eine Autoimmunerkrankung, bei der der insulinbildende Teil der Bauchspeicheldrüse nach und nach zerstört wird. Ob eine Stärkung des Immunsystems der Krankheit vorbeugen kann, ist unklar und wissenschaftlich nicht belegt.

    Der häufigste Diabetestyp ist der Typ II-Diabetes, der meistens ältere Menschen betrifft. Zunehmend erkranken jedoch auch jüngere Patienten an diesem Diabetestyp. Hier besteht ein eindeutiger Zusammenhang zum Lebensstil und der Ernährung. Stark übergewichtige Personen, die viel kurzkettige Kohlenhydrate verzehren, die die Bauchspeicheldrüse zu einer großen Insulinausschüttung zwingen, erkranken häufiger als normalgewichtige Personen, die sich gesund ernähren.

    Eine Gewichtsreduktion senkt das Risiko erheblich. Langkettige Kohlenhydrate, die für einen langsamen Blutzuckeranstieg sorgen, sollten in der Ernährung überwiegen. Ballaststoffe, die sättigen und keine Insulinausschüttung nach sich ziehen, müssen in den Speiseplan aufgenommen werden. Besonders schnell werden Kohlenhydrate aus gesüßten Getränken aufgenommen, diese sollten möglichst völlig vermeiden werden.

    Bei Bewegung und Sport, besonders beim Ausdauersport, wird Fettmasse ab- und Muskelmasse aufgebaut. Der Stoffwechsel wird angeregt und mehr Energie verbrannt.

    Ist einmal ein erhöhter Blutzuckerspiegel festgestellt worden, muss schnell gehandelt werden, da durch Diabetes das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen massiv ansteigt. Zudem können die typischen Spätschäden des Diabetes auftreten: Retinopathie (Schädigung der Netzhaut im Auge), Polyneuropathie (Schädigung der Nerven, besonders in den Beinen) und Nephropathie (Schädigung der Nieren).

    Ein frisch entdeckter Diabetes kann oft mit Tabletten behandelt werden, manchmal ist gleich Insulin erforderlich. Nach einer Umstellung des Lebensstils, Gewichtsreduktion und Bewegungszunahme, wird in vielen Fällen kein Medikament mehr benötigt oder statt Insulin reicht wieder die Behandlung mit Tabletten.

    Auch wenn bereits Spätschäden eingetreten sind, lohnt sich die Behandlung unbedingt. Weitere Schädigungen können vermieden werden, vorhandene Spätschäden können sich manchmal sogar wieder bessern.

    Am wichtigsten ist die regelmäßige Überprüfung des Nüchtenblutzuckers im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung. Um einen Diabetes nicht zu übersehen, denn der Typ II – Diabetes macht meistens keine akuten Probleme, ist eine jährliche Untersuchung sehr zu empfehlen. Viele Fälle werden erst entdeckt, wenn schon Spätschäden eingetreten sind. Ein einfacher Blutzuckertest genügt. Ist der Nüchternblutzucker auffällig, sollte ein so genannter Glucosetoleranztest durchgeführt werden, dabei wird zunächst nüchtern gemessen und dann ein und zwei Stunden nach Trinken einer gesüßten Flüssigkeit. Nach Auswertung dieses Tests steht dann fest, ob ein Diabetes vorliegt oder nur eine Glucosetoleranzstörung. Diese kann meistens diätetisch wieder normalisiert werden, aber es besteht ein stark erhöhtes Risiko für die Entwicklung eines Diabetes mellitus Typ II.